Bodenwellen und Straßenschäden in Buttforde

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Anwohner der Werdumer Straße fühlen sich zunehmend unsicher

 

Bereits seit einigen Jahren fühlen sich die Buttforder Bürger an der Werdumer Straße zunehmend unsicherer und um Ihren Schlaf gebracht. Grund hierfür ist der stark zunehmende Schwerlastverkehr und die entsprechende Geschwindigkeit der Fahrzeuge. „Wir haben einiges versucht, damit wir dieses Problem beheben können. Wir haben extra zwei Ortsschilder auf jeder Seite angebracht und einige Meter vor den Ort gezogen. Es wurden auch die zahlreichen Blumen und Bäume nicht nur für die Verschönerung des Ortsbildes angepflanzt, sondern auch zu signalisieren, dass man sich mitten im Ort befindet, um die Geschwindigkeit zu drosseln. Leider hat beides wenig genutzt, vielmehr hat sich die Situation nunmehr durch die vielen Schlaglöcher noch extrem zugespitzt“, so Ortsvorsteher Henning Bernau.

Diese Schlaglöcher stammen höchstwahrscheinlich aus der vor einigen Jahren neu verlegten Kanalisation, welche nun jeweils auf Höhe der einzelnen Kanalschächte absackt. Diese „Bodenwellen“ lassen bei jedem überfahren durch Schwerlastverkehr im Haus die Wände wackeln. Nachdem im Herbst 2015 eine Ortsbesichtigung mit den zuständigen Behörden stattfand, wurde vor Ort vereinbart sich dem Problem im Frühjahr 2016 zu widmen. „Leider haben wir bis dato noch keine Veränderungen erkennen können. Nun hat zumindest die Straßenmeisterei reagiert und die schlimmsten Absackungen von sich aus mit Teerstreifen ausgebessert. Dies hilft aber auch nur kurzfristig. Wenn der nächste Frost kommt, platzen diese Stellen wieder auf und verschlimmern sich zusehends. Wir hoffen nun inständig, dass sich die zuständigen Behörden der Angelegenheit intensiv annehmen und die fehlerhafte Kanalisation beheben, schließlich wurden hierfür auch entsprechende Anliegerbeiträge geleistet“ erklärt Bernau weiter.
Da sich in der Sache bis dato nichts getan hat, haben einige Anlieger zur Verdeutlichung Unterschriften gesammelt. Beinahe die gesamte Werdumer Straße hat unterschrieben und hofft nun auf schnelle Abhilfe. „Es wäre ja vielleicht eine Idee in der Übergangsphase eine 30er Zone für den Schwerlastverkehr einzurichten, um zumindest die starken Erschütterungen abzufedern. Dies ist in anderen Ortschaften und Landkreisen durchaus üblich. Sobald die Schäden behoben sind, könnte dann die Begrenzung auch wieder aufgehoben werden. Dies wäre in der Übergangsphase aus unserer Sicht ein guter Kompromiss“ erläutert Henning Bernau.

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Das Bild zeigt den Buttforder Rainer Knoepp und Ortsvorsteher Henning Bernau bei der Unterschriftenübergabe vor Ort.

Foto: Theo Hinrichs